Am vergangenen Freitag, den 13. März 2026, verwandelte sich die Pädagogische Hochschule in Feldkirch in eine wahre Arena für junge Denksportler:innen. Es war eine Premiere, die es in sich hatte: Zum allerersten Mal fand der internationale NÁBOJ-Mathematikwettbewerb direkt hier bei uns in Vorarlberg statt!
Rauchende Köpfe und großartige Stimmung: Während Mathematik in der Schule oft alleine am Schreibtisch stattfindet, bricht der NÁBOJ-Wettbewerb dieses Muster komplett auf. In Feldkirch traten insgesamt 20 Teams mit rund 100 Schüler:innen aus ganz Vorarlberg an. Die Stimmung im Saal war unvergleichlich: Es wurde eifrig diskutiert, gerechnet, gejubelt und vor allem als Team gearbeitet.
Denn bei NÁBOJ gilt: Erfolg ist Teamsache, alles andere ist Risiko. In den jeweils fünfköpfigen Teams der Sekundarstufe ging es nicht um das sture Anwenden von Standardformeln oder mathematischen Kochrezepten. Vielmehr waren Kreativität, logisches Out-of-the-box-Denken und effiziente Teamarbeit gefragt. Nur wenn eine Aufgabe richtig gelöst wurde, durfte das Team die nächste in Angriff nehmen. Ein Live-Ranking, das den direkten internationalen Vergleich mit zahlreichen europäischen Ländern zeigte, sorgte für zusätzliche Hochspannung im Saal.

Ein straffer Zeitplan und verdiente Sieger Der Tag begann motivierend mit der offiziellen Begrüßung durch unsere Vizerektorin VR.in Dr.in Elisabeth Ostermann. Pünktlich ging es dann in die heiße Phase:
- 11:30 – 13:30 Uhr: 120 Minuten hochkonzentrierter Wettbewerb.
- 13:30 – 14:30 Uhr: Eine wohlverdiente Pause für die rauchenden Köpfemit Jause.
- 14:30 – 15:15 Uhr: Der krönende Abschluss mit der Siegerehrung.

Ein besonderes Highlight war die feierliche Preisverleihung, die gemeinsam von VR.in Dr.in Elisabeth Ostermann, Institutsleiter Dr. Christoph Erath und Andrea Huber (MINT Vorarlberg) durchgeführt wurde.
Wir sind unglaublich stolz auf die Leistung aller Vorarlberger Teams, die eindrucksvoll gezeigt haben, dass unsere Jugend im MINT-Bereich absolut wettbewerbsfähig ist. Ganz besonders möchten wir aber die ersten drei Teams in beiden Kategorien hervorheben, die sich durch ihre brillante Teamarbeit Auszeichnungen gesichert haben:

Die strahlenden Gewinner – Junioren:
- Platz: Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Rebberggasse 25-27, Feldkirch (Martin Huber, Viktor Guba, Finn Mayer, Jonas Oppermann, Jakob Doshi)
- Platz: Bundesgymnasium Unterfeldstraße 11, Bludenz (Anna Bendau, Jonas Rüscher, Alessandro Matthä, Mirella Kampl, Jakob Prugger)
- Platz: Bundesgymnasium Gallusstraße 4, Bregenz (Bickel Leo, Huynh Ela, Giselbrecht Leefke, Eberle Marie, Correoso Leon)
(Die vollständigen Ergebnisse der Junioren gibt es unter: diesem Link.)
Die strahlenden Gewinner – Senioren:
- Platz: Bundesrealgymnasium und Bundes-Oberstufenrealgymnasium Schillerstraße Feldkirch (Teodor Bátkai, Benedikt Mähr, Emil Puschkarski, Nedim Begovic, Peter Franken)
- Platz: Bundesgymnasium Unterfeldstraße 11, Bludenz (Moritz Antonietti, Zoe Krupalija, Samuel Moser, Christian Bobe, Benjamin Simma)
- Platz: Bundesgymnasium Realschulstraße 3, Dornbirn (Bickel Leo, Huynh Ela, Giselbrecht Leefke, Eberle Marie, Correoso Leon)
(Die vollständigen Ergebnisse der Senioren gibt es unter: diesem Link.) Wir sind besonders stolz, dass der Vorarlberger Siegerteam österreichweit auf Platz 7 gelandet ist.

Starke Partnerschaften und ein unersetzliches Team Ein Event dieser Größenordnung lässt sich nur durch starke regionale und fachliche Partnerschaften stemmen. Mein herzlicher Dank gilt der Bildungsdirektion Vorarlberg, der Österreichischen Mathematischen Gesellschaft (ÖMG) sowie der illwerke vkw, deren finanzielle Unterstützung diese Austragung in Feldkirch erst ermöglicht hat. Ein großes Dankeschön geht auch an den regionalen Hersteller VO ÜS, der mit einer großzügigen Getränkespende für die nötige Erfrischung und Energie am Wettbewerbstag sorgte.
Ebenso unerlässlich war unser fantastisches Team hinter den Kulissen. Ein riesiges Dankeschön geht an:
- Brigitta Békési (Gymnasium Schillerstraße) für ihre unverzichtbare Mithilfe bei der gesamten Organisation.
- Andrea Huber (MINT Vorarlberg), die nicht nur die Preisverleihung begleitete, sondern auch in der Jury großartige Arbeit geleistet hat.
- IL. Dr. Christoph Erath (PH Vorarlberg), der ebenfalls tatkräftig als Jurymitglied im Einsatz war und bei der Siegerehrung mitwirkte.
- Jonas Pfurtscheller, meinen geschätzten Kollegen, der uns bei der IT grandios den Rücken freigehalten hat.
- Die PH Vorarlberg, für die Infrastruktur, die wir nutzen durften.
- Und ganz besonders wichtig: Ein hochengagiertes Team von Studierenden, das uns am Wettbewerbstag unermüdlich unterstützt hat. Ohne euch wäre absolut nichts gegangen!
Es war mir eine Ehre, dieses Event mit euch allen auf die Beine zu stellen!

Um die Wartezeit auf den nächsten NÁBOJ am 12. März 2027 zu „verkürzen“, empfehlen wir allen Knobel-Fans die „Aufgaben des Monats“ unter https://www.aufgabendesmonats.at/.
Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

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